Autogenes Training - Grundstufe
Viele gesundheitliche Störungen spielen sich im Gefühlsbereich ab, ohne dass eine direkte körperliche Störung vorliegt. Dazu zählen: Angst, Nervosität, Apathie und Gereiztheit. Psychosomatische Störungen können eng mit funktionellen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Kreislaufschwäche usw. verbunden sein. Dafür ist das vegetative Nervensystem verantwortlich. Das vegetative Nervensystem steuert die unwillkürlichen Vorgänge im Körper, wie die Verdauung, die Atmung, den Stoffwechsel usw. Psychosomatische Beschwerden gehören zu den häufigsten Leiden.
Das Erkrankungsrisiko steigt deutlich, wenn gravierende Einschnitte im Leben eine schnelle Anpassung an neue Lebensbedingungen erfordern wie: Scheidung, Arbeitsverlust,Trauer,Ortswechsel usw. Im entspannten Zustand des Autogenen Trainings (Alpha Zustand) wird ausgleichend auf das vegetative Nervensystem eingewirkt.
In der Grundstufe des Autogenen Trainings werden 6-7 verschiedene Übungen aufbauend gelernt, die dann später zu einer einzigen Übung zusammengefasst werden. Jede der Übungen hat ihre eigene Wirkung auf den Körper bzw. auf die Entspannung.
- Die Schwereübung dient der Entspannung der Muskulatur
- Die Wärmeübung dient der Entspannung der Blutgefässe. Es kommt zur Erweiterung der Blutgefässe und damit zu einer besseren Durchblutung.
- Die Herzübung- sowie das Schwere- wie das Wärme Erlebnis greifen auch auf das Herz-Kreislauf-System über, indem die Entspannung der Blutgefässe vom linken Arm und die Herzkranzgefässe übergreifen.
- Die Atemübung - Ziel ist es das passive Erlebnis der Atmung. Wir überlassen uns ganz dem biologischen Rhytmus des Atems (loslassen).
- Die Bauchübung entspannt die Bauchorgane, besonders die Verdauungsorgane. Gerade hier haben wir oft nervöse Verspannungen, die zu gesundheitlichen Störungen, Gastritis, Magengeschwüren und Verstopfungen führen können. Bei vielen Menschen wird durch diese Übung ein Zustand tiefster Entspannung erreicht.
- Die Kopfübung verbessert die Konzentrationsfähigkeit und soll verhindern, dass die Körperwärmung durch die vorherigen Übungen auf Stirn oder Kopf übergreift. Wir wollen in stressigen Situationen einen kühlen, klaren Kopf bewaren.
Im Autogenen Training physiologisch betrachtet, lernen wir den Organismus willentlich in einem Zustand der Entspannung zu versetzen und somit die Muskulatur, Herz-/Kreislaufsystem, Atmung, Verdauung, vegetatives Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem positiv zu beeinflussen. Die täglich durchgeführten Entspannungsübungen bewirken, dass die Selbstheilungskraft aktiviert und gestärkt werden.
Therapieformen:
Autogenes Training:
Vollständig Entspannen - Erholung, Konzentrationssteigerung - Stressbewältigung - abschalten - besser schlafen - gegen Spannungskopfschmerzen lesen sie mehr...
Autogenes Training - Oberstufe:
Nach dem Erlernen der Grundstufe und vollständige Beherrschung der Entspannung, kann man mit der Oberstufe weiterfahren. Lesen Sie mehr...
Kinder und Jugendliche:
Immer mehr intelligente und gesunde Kinder sind zappelig, unausgeglichen, schlafen schlecht oder können sich beim Lernen nicht richtig konzentrieren. lesen Sie mehr
Muskelrelaxation PMR:
Entwickelt wurde die Methode von dem amerikanischen Arzt und Psychologen Edmund Jacobsen (1885 - 1976). Er fand heraus, dass Anspannungen der Muskulatur häufig in Zusammenhang mit Unruhe, Stress und Angst auftreten. lesen Sie mehr
Lebensberatung:
In der Individuellen Beratung stehen Sie und Ihr Selbstkonzept im Mittelpunkt. lesen Sie mehr...
Praxis Adresse:
Praxis für prakt. Psychologie & Autogenes Training
Weinhaldenfeld 23
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